faszinierende Anwendung zum Hebelgesetzes

Einer der faszinierendsten Plätze Deutschlands ist sicher das Deutsche Museum in München.

Neben ständigen Ausstellungen von A wie Agrar und Lebensmitteltechnik über Bergbau, Brückenbau, Musikinstrumente, Papier und Tunnelbau, bis Z wie Zeitmessung, bietet das Deutsche Museum, die größte Techniksammlung weltweit, eine faszinierende Welt neuer und interessanter Eindrücke. Auch eingefleischte Museumsmuffel werden hier eine andere Art von Museum kennen lernen und begeistert sein.

Unter oben aufgeführtem Link zum Deutschen Museum findet ihr eine Übersicht der ständigen Ausstellungen und auch Angaben zu Sonderausstellungen.

Neben den o.g. Kabinetten hat auch die Physik hier einen festen Platz. Neben der Darstellung historischer Entwicklungen, die sehr lebendig, plastisch und unverstaubt erfolgt, stehen hier Experimente im Mittelpunkt. Die Experimente, die auf kleinen Schautafeln, kurz aber trotzdem sehr gut erklärt sind, schließen alle Bereiche der Physik ein.

Die Vielfalt der Experimente und die Breite der Teilgebiete ermöglicht jedem Besucher einen vielstündigen Aufenthalt. Neben dem sicher zu erwartenden Interesse von Leistungskursschülern und Physikstudenten  werden auch Physikmuffel und Kinder im Grund- und Vorschulalter von den vielfältigen Angeboten angesprochen und erreicht.

Ein Nachteil stellt sicher die Öffnungszeit dar, die bereits um 17.00 Uhr endet. Daher solltet ihr bereits Vormittags mit dem Besuch beginnen, denn die Zeit hier wird wie im Fluge vergehen.

Seit einigen Jahren befinden sich im Innenhof des Deutschen Museums wechselnde "Fahrgeschäfte". Bei meinem letzten Besuch hier war es der "fern:seher", den ich euch im  Folgenden kurz vorstellen möchte.

 
     

"Der fern:seher ist ein beweglicher Aussichtsturm, der allein durch die Gewichtsverlagerung einer Person angetrieben wird. Die geschickte Anwendung des Hebelgesetzes ermöglicht einer Person ohne zusätzliche Antriebsenergie mühelos eine Höhe von 20 Metern zu erreichen.

Die Anlage besteht aus einem Masten und einem beweglichen Ausleger. Am langen Ende des Auslegers befindet sich eine Laufkabine für eine Person. An den gegenüberliegenden Seiten ist ein Gegengewicht angebracht. Steigt eine Person zu, bringt ein automatisches Ausgleichsgewicht den fern:seher in die Waage."

Das Prinzip gleicht dem einer gewöhnlichen Wippe.

Verlagert der Passagier sein Gewicht durch Gehen in Richtung der Achse, verkürzt er den Hebel und die Kabine bewegt sich nach oben.

Geht er einen Schritt nach außen, verlängert er den Hebel und die Kabine senkt sich nach unten. " //Beschreibung fern:seher

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F Video  (1,5 MB) für DSL oder ISDN

F Video (0,3 MB) gleiches Video wie oben, jedoch bei geringer Qualität

 

     
     

 

     
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